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May 11 2012

Die Ausreden der Arbeitsverweigerer
Viele Arbeitslose suchen händeringend einen Job und finden keinen. Doch es gibt auch Hartz-IV-Empfänger, die sich mit den unglaublichsten Ausreden um Arbeit drücken.
Quelle: Express
Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website

May 10 2012

Nach der Handelsblattkampagne “Mein Kopf gehört mir” verwendet heute auch DIE ZEIT die Titelseite ihres Feuilletons für Kampagnenjournalismus zum Thema Urheberrecht. Und wieder werden 100 prominente Erstunterzeichner, unter denen sich Leute wie Sven Regener, Charlotte Roche und Roger Willemsen befinden, aufgelistet. Unter der Überschrift “Wir sind die Urheber” findet sich die Unterzeile “Ein Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums”.
Nochmal 100 Köpfe, diesmal in der Zeit › netzpolitik.org

April 12 2012

Alle gegen Bild

Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.

 Doch das ist nicht alles: Wir wollen wieder eine öffentliche Diskussion über die Machenschaften der BILD und des Springer-Verlages anstoßen. Es darf nicht dabei bleiben, nur der Zustellung zu widersprechen. Es gilt mit kreativen Aktionen und inhaltlicher Konfrontation der BILD, ihrer Methode und Weltanschauung entgegen zu treten. (weiterlesen …)
Reposted fromsofias sofias via02mydafsoup-01 02mydafsoup-01

April 05 2012

„Mein Kopf gehört mir!“: Kampagnen„journalismus“ vom Feinsten

Gabor Steingart ist der Chefredakteur des Düsseldorfer Wirtschaftsversteher-Kümmerblättchens „Handelsblatt“, ein chronisch klammer Titel der Dieter von Holtzbrinck gehört, einem der beiden Holtzbrinck-Verlage (der Teil, der nicht viel online macht). Sein Blatt macht heute auf mit: „Mein Kopf gehört mir! 100 Schriftsteller, Sänger, Künstler, Werber, Softwareentwickler und Unternehmer“ wollen ihren Kopf also nicht loswerden. Ach, denkt sich der geneigte Leser. Wirklich? Ein tiefer Griff in die Klischeekiste, mit Guillotinen-Revolutionsrhetorik (wer fordert hier wessen Kopf?) und einem schamlosen Griff zur §218-Debatte um Abtreibung („Mein Bauch gehört mir“). Aber Steingart, ehemals Spiegel-Büroleiter in Berlin, galt noch nie als irgendwie sonderlich zimperlich.

Also alles keine Aufregung wert? Und überhaupt: warum setzt man als Gegenpart zu den Künstlern auf die Piratenpartei? Deren derzeit als Beschlüsse existierende Urheberrechtsideen sind allenfalls partiell revolutionär. Leider ist der Hintergrund ernster: hier wird nicht Journalismus betrieben, hier wird eine politische Kampagne gefahren. Natürlich ist es eine große Leistung des Handelsblatts, nur einseitig Personen um Teilnahme gefragt zu haben. Aber bei all den putzigen Zitaten (Künstler Markus Lüpertz: „Es ist kein Wunder, dass man versucht mit diesen lieblosen Maschinen die Indiskretion zu legalisieren“, Bundesinnenminister Friedrich: „Dass Sie im Kaufhaus auch nicht alles mitnehmen können, sondern bezahlen müssen, ist keine Einschränkung der Freiheit. Warum sollte im Internet etwas anderes gelten?“) fällt eines auf: die meisten der Zitierten haben offensichtlich weder eine Ahnung vom Programm der Piratenpartei noch allzu viel gemein. Es geht nämlich den meisten zitierten Kreativen – nicht zitierten Geschäftsführern – nicht primär um das Urheberpersönlichkeitsrecht, sondern banal um die Brötchen. Und um diese haben sie Angst – obwohl sie schon heute oftmals eben bei diesen beschissen werden. Warum man sich freiwillig so fröhlich in einen Topf rühren lässt, ist rätselhaft.

Nun hat das Handelsblatt nicht ohne Grund „Aktion“ und nicht „Journalismus“ über diese 100 Kopfeigentümer geschrieben. „The Empire strikes back“, und das Handelsblatt-Herumblödeln ist nur der Anfang davon, wie wir aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren haben. Es ist wohl eine breitere Medienkampagne in Vorbereitung. Das wird (k)ein Spaß – auf geht’s in die nächste Runde im Kampf gegen Holzköpfe, Kasperle und vor allem: Unwissen und Angst-Konservatismus. Niemand fordert jemandes Kopf. Außer vielleicht den von Gabor Steingart für die Kampagne, die er in einer angeblich seriösen Zeitung führt.

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March 23 2012

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March 21 2012

Salvadoris Bilder hinterlassen den Eindruck, dass sich Teile der Nachrichtenindustrie diesen Umstand zunutze machen. Stereotype Sujets werden handwerklich gekonnt aus der Umgebung herausgelöst und mit möglichst knappen Bildbeschreibungen zur vielseitigen Verwendung verkauft. Der Nachweis, dass der Inhalt absichtlich manipuliert wurde, ist kaum möglich – außer es macht wieder einmal jemand den entscheidenden Schritt zurück.

Jugendlicher und fotografRuben Salvadori | Nicht überall, wo Steine geworfen werden, haben sie auch ein Ziel
Wie Nachrichtenfotos manipuliert werden - news.ORF.at
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March 04 2012

Wie derstandard.at zu Stellungnahmen von AnonAustria kommt

Hab vor ein paar Tagen eine mail an redaktion@derstandard.at geschickt, war als unschuldiger Leserbrief zur Anregung einer ausführlicheren Reportage gedacht:


Einen Tag später kommt dieser schludrige Artikel raus. Hier ein paar Zitate:


Und heute schreibt gulli.com(Selbstverständlich nach eingehender Prüfung der Quelle):

February 23 2012

Wir realisieren eine moderne und gut getarnte Form der Zensur durch Selektion der Information und nutzen die multiplikatorische Wirkung
 unserer Verbreitungsmöglichkeiten, um Meinungsbilder breiter Bevölkerungsschichten zu determinieren
— Ein leitendes Mitglied des öffentlich rechtlichen Rundfunks
Reposted fromFreeminder23 Freeminder23

February 04 2012

Bis sich die Balken strecken

Bundesinnenminister Friedrich hat heute den Verfassungsschutzbericht 2010 vorgestellt. Die Zahl der "Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus dem Bereich 'Politisch motivierte Kriminalität – links'" ist demnach von 4.734 im Jahr 2009 auf 3.747 im vergangenen Jahr gesunken (ein Minus von 20,8%), die der "Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus dem Bereich 'Politisch motivierte Kriminalität – rechts'" von 18.750 auf 15.905 (minus 15,2%).

Das ZDF illustrierte diese Nachrichten in seinen nachmittäglichen "Heute"-Nachrichten mit dieser Grafik:

Vielleicht lassen Sie diese Zahlen-Balken-Kombination einen Moment auf sich wirken.

Zeichnet man den Balken der linksextremen Straftaten im gleichen Maßstab wie den der rechtsextremen, sieht die Grafik ungefähr so aus:

Aber die Grafiker der ZDF-Nachrichten haben's bekanntlich nicht so mit der Verhältnismäßigkeit.

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February 01 2012

Reposted fromdo-panic do-panic

January 24 2012

Sogenannte Advertorials ahmen gestalterisch die Anmutung des journalistischen Angebots nach, sind aber in Wirklichkeit bezahlte Werbung, die sich mittlerweile selbst in seriösen Tageszeitungen findet. Meistens steht etwas verschämt „Sonderthema“ oder „Verlagsbeilage“ darüber, manchmal auch „Extra“. Aber was sagt das dem Leser schon? Es könnte bedeuten, dass sich die Redaktion extra viel Mühe gibt. In Wahrheit hat sich der Verlag extra etwas einfallen lassen, um verkappte Werbung zu drucken. Dabei sieht das Presserecht ausdrücklich vor, dass Werbung und Redaktion nicht verquickt werden dürfen und Anzeigen als solche gekennzeichnet werden müssen.

Wer meint, so etwas gebe es in SERIÖSEN Medien doch wohl nicht, darf sich gerne mal diese offen auf der FAZ-Website nachlesbaren Richtlinien für deren Advertorials anschauen.

Advertorials ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte im Look&Feel von FAZ.NET. So können unseren Nutzern auch umfangreichere Produktfunktionen in der vertrauten Welt von FAZ.NET erläutert werden.

Man beachte die schönfärberische Umschreibung dieser Schleichwerbung… Reklame & Kommerz haben es also geschafft, die gesamten Medien endgültig zu Desinformationsschleudern zu machen.

Konsumpf » Werbung schadet (2): Die untrennbare Vermischung von Reklame und Redaktionellem
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January 13 2012

I’m looking for reader input on whether and when New York Times news reporters should challenge “facts” that are asserted by newsmakers they write about.

// Not sure if "facepalm" or "qualitaetsjournalismus"… :-(
Should The Times Be a Truth Vigilante? | The Public Editor - NYTimes.com

January 08 2012

Herrn Diekmanns Pressefreiheit ist nicht meine Pressefreiheit


Ich wollte ja eigentlich nichts zu dieser Wulff-Nummer schreiben. Dass der Mann vom Format seiner Persönlichkeit her, sagen wir mal mit Rücksicht auf die Würde des Amtes, eher im mittleren Konfektionsgrößenbereich angesiedelt ist, wussten wir doch schon lange. Nichts, was seither passiert ist, hat diesen Stand der Erkenntnis auch nur im Geringsten verändert.

Aber jetzt muss ich feststellen, dass hier gerade der Eindruck entsteht, als bedürfte das Grundrecht der Pressefreiheit, das mir sowohl als Staatsbürger als auch als Journalist sehr am Herzen liegt, der Verteidigung durch den öligen Herrn Diekmann von der Bildzeitung.

Und dagegen möchte ich mich doch bitteschön mit Nachdruck verwahren.

Die Bildzeitung ist bekannt dafür, dass sie mit Leuten Deals abschließt: Sie hilft ihnen beim Mächtig- und Berühmtwerden, und dafür müssen sie dann schön gehorchen, wenn die Bildzeitung was will von ihnen. Man kennt solche Deals aus der Weltliteratur.

Natürlich impliziert dieser Deal, dass dann auch Dinge nicht geschrieben oder geschönt geschrieben werden. Das soll mir alles sehr recht sein im Prinzip. Ich halte es für keinen großen Verlust für die Demokratie, dass die Bildzeitung seinerzeit beispielsweise darauf verzichtet hat, anlässlich Wulffs Scheidung einen riesen Shitstorm zu veranstalten. Von den umlaufenden Gerüchten zu Frau Wulff ganz zu schweigen.

Aber was nicht geht, ist, dass die Bildzeitung sich jetzt als unerschrockener Kämpfer für Transparenz und Öffentlichkeit in die Brust wirft, der sich nicht scheut, den Mächtigen zu missfallen, selbst wenn die nachher, the horror, the horror, eine stinksaure Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Die Bildzeitung ist im Normalfall der Mächtigen bester Freund, und wo dieser Normalfall endet, das richtet sich nicht nach dem Wohl von Demokratie und Freiheit, sondern nach viel übelriechenderen Kriterien.

Die Pressefreiheit, die mir wichtig ist, ist nicht die Freiheit von Herrn Diekmann, von Anrufen der Opfer seiner Methoden verschont zu bleiben, auch nicht, wenn diese höchste Staatsämter bekleiden. Solange er ihm nicht die Polizei auf den Hals schickt, soll er von mir aus Herrn Diekmann Tag und Nacht anrufen.

So, und jetzt wieder zu ernsthafteren Dingen, bitte. Ungarn zum Beispiel…

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December 27 2011

Die Bewegungen von Occupy Wall Street und der Tea Party wollen im Grunde das Gleiche – nur anders.
Volksbewegungen: "Washington gehört den Banken, Mann!" | Politik | ZEIT ONLINE

October 07 2011

Eine Große Koalition aus SPD und CDU würde Deutschland wieder gut tun, glaubt die Mehrheit der Bürger.

// Die Zeit online ist sich nicht zu schade, so eine gequirlte Kacke kommentarlos zu veröffentlichen.
Bundestagswahl : Große Koalition erwünscht | Politik | ZEIT ONLINE

October 06 2011

Scumbag-Presse: Mehr Frauen bei den #Piraten verlangen. Nur über ihre Frisur berichten.
Senficon
Reposted fromcheatha cheatha viareturn13 return13

September 23 2011

“Das was man in den Medien über uns liest, ist zu 87 Prozent von uns gesteuert” sagte unlängst die Kommunikationschefin eines grossen Autobauers.
Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website
8578_ea31_500
Reposted fromecblack ecblack viaurfin urfin

September 21 2011

Boy, FOX News really is awesome: "99 % of the 'poor' households have a refrigerator." #dailyshow
agitpopblog
Reposted fromhenteaser henteaser
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